Statische Pfahlprobebelastung

Die statische Pfahlprobebelastung ist das präziseste Verfahren zur Bestimmung der tatsächlichen Tragfähigkeit von Pfahlgründungen. Anders als theoretische Berechnungen liefert sie belastbare, normkonforme Messwerte direkt am Bauwerk – und schützt Sie vor kostspieligen Überdimensionierungen oder gefährlichen Unterdimensionierungen.

Bei KUZ Ingenieure führen wir statische Pfahlprobebelastungen nach DIN EN ISO 22477-1 und DIN 1054 durch. Mit eigenen Messträgern und Traversen können wir Belastungen bis 6 Meganewton (MN) aufbringen – zuverlässig, dokumentiert und gerichtsverwertbar.

6 MN
Maximale Prüflast
DIN
EN ISO 22477-1 konform
100%
Eigene Messtechnik
24h
Schnelle Verfügbarkeit

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Was ist eine statische Pfahlprobebelastung?

Bei der statischen Pfahlprobebelastung wird ein Pfahl schrittweise mit einer definierten Last beaufschlagt. Die dabei entstehenden Setzungen werden präzise gemessen und ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Last-Setzungs-Kurve, aus der sich die Grenzlast und das Verformungsverhalten des Pfahls direkt ablesen lassen.

Das Verfahren eignet sich für alle gängigen Pfahltypen:

  • Großbohrpfähle
  • Mikropfähle und Verpresspfähle
  • Fertigbetonpfähle und Stahlpfähle
  • Bodenverbesserungselemente (z.B. Rüttelstopfsäulen)

Wann ist eine Probebelastung erforderlich?

  • Normative Anforderung: DIN EN 1997-1 (EC 7) und DIN 1054 fordern bei Pfahlgründungen in der Regel einen Tragfähigkeitsnachweis durch Probebelastung.
  • Unbekannte Bodenverhältnisse: Bei heterogenem oder wenig erkundetem Baugrund.
  • Neue Pfahlsysteme: Erstmalige Anwendung eines Pfahlverfahrens oder -typs auf einem Projekt.
  • Großprojekte: Brücken, Hochhäuser, Industrieanlagen mit hohen Einzellasten.
  • Qualitätssicherung: Stichprobenhafte Überprüfung der Ausführungsqualität.

Ablauf einer Probebelastung mit KUZ Ingenieure

  1. Projektbesprechung & Angebot: Wir analysieren Ihre Unterlagen und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot.
  2. Planung & Vorbereitung: Dimensionierung des Messträgers, Abstimmung mit der Bauleitung, Terminplanung.
  3. Montage vor Ort: Aufbau des Reaktionssystems (Messträger, Traversen, Hydraulikpresse).
  4. Durchführung: Stufenweise Belastung gemäß Prüfprogramm, kontinuierliche Messung von Last und Setzung.
  5. Auswertung & Bericht: Erstellung des Prüfberichts mit Last-Setzungs-Kurve, Grenzlastermittlung und Empfehlung.

Wir begleiten Sie von der Planung bis zum fertigen Prüfbericht.

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Ihre Vorteile mit KUZ Ingenieure

  • Eigene Messtechnik: Keine Abhängigkeit von Fremdgeräten – schnelle Verfügbarkeit und volle Qualitätskontrolle.
  • Erfahrung: Jahrelange Praxis in der Pfahlprüfung für öffentliche und private Auftraggeber.
  • Normkonformität: Alle Prüfungen nach DIN EN ISO 22477-1 und DIN 1054 – anerkannt von Prüfingenieuren und Behörden.
  • Vollständige Dokumentation: Prüfbericht mit allen Messdaten, geeignet als Nachweis gegenüber Behörden und Auftraggebern.
  • Bundesweiter Einsatz: Wir kommen zu Ihnen – egal wo in Deutschland.

Häufige Fragen

Was kostet eine statische Pfahlprobebelastung?
Die Kosten hängen von der erforderlichen Prüflast, dem Pfahltyp, dem Standort und dem Aufwand für das Reaktionssystem ab. Fordern Sie jetzt ein unverbindliches Angebot an – wir erstellen Ihnen eine transparente Kalkulation.
Wie lange dauert eine Probebelastung?
Die eigentliche Belastungsprüfung dauert je nach Prüfprogramm zwischen einem halben und mehreren Tagen. Hinzu kommt die Montage- und Demontagezeit des Reaktionssystems (ca. 1–2 Tage).
Welche Normen sind maßgebend?
Maßgebend sind DIN EN ISO 22477-1 (Prüfung von Pfählen mit statischer axialer Drucklast), DIN 1054 (Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau) sowie DIN EN 1997-1 (Eurocode 7).
Kann die Probebelastung auch an Bestandspfählen durchgeführt werden?
Ja, grundsätzlich ist eine Probebelastung auch an bereits eingebauten Pfählen möglich, sofern der Pfahl zugänglich ist und das Reaktionssystem installiert werden kann.
Sind die Ergebnisse rechtlich verwertbar?
Ja. Die Ergebnisse normkonform durchgeführter Pfahlprobebelastungen sind als Nachweis gegenüber Behörden, Prüfingenieuren und im Streitfall vor Gericht anerkannt.

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